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14.2.2009 von Marcell.
Hallo Freunde des Kurierblog.
Heute beschäftige ich mich mit der Frage, wo denn all unsere Kollegen hin sind. Welche Kollegen? Ja, die mit den Fahrradrädern oder liegt es einfach nur an dem Wetter? Ehrlich gesagt es ist schwierig und manchmal frag ich mich schon, ob es etwas mit der Wirtschaftskrise zu tun hat.
Aber ich denke es sind die Kunden oder besser gesagt die Aufträge, die den Jungs und Mädels fehlen. Einfache Fahrten, wie das Einsammeln von Briefen und Abgabe beim Briefzentrum sind doch eher selten geworden. Möchte doch keiner etwas für diesen Dienst zahlen, schließlich ist das Porto schon ziemlich hoch. Fahrradkuriere sind doch eher was für Fußfaule und Leute, die nicht wissen wohin mit Ihrem Geld oder? Nein, das darf man hier nun wirklich nicht sagen. Es hängt auch ein wenig mit der größe des Ballungsgebietes ab. Ideenreichtum ist mal wieder gefragt und Beständigkeit wäre auch nicht schlecht. Was meint Ihr? Kann man in der heutigen Zeit noch einen Fahrradkurierdienst gründen? Reicht es zum Überleben? Und was ist mit den Fahrern? Schafft man es überhaupt noch diese zu bezahlen? Fragen über Fragen, aber vielleicht wisst Ihr hier ja eine Antwort?
In diesem Sinne viele Grüße und ein großes Lob an all diejenigen, die es heute noch machen.
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